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Dorfkirche Sontra
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Aus der Baugeschichte der Ev. Stadtkirche Sontra
Zwischen 1480 und 1493 bauten die Bürger Sontras (140 Familien groß) die Kirche, die St. Mariae und St. Georg geweiht wurde. Sie ist eine spätgotische Hallenkirche mit zwei gleich hohen Schiffen, einem Haupt- und einem kürzeren Seitenschiff, mit drei Jochen über drei wuchtigen Säulen. Der mittelalterliche Wehrturm wurde in den Neubau einbezogen. Der Turm und die fünf Glocken wurden bei einem Großbrand im Jahre 1558 zerstört. Ein zweiter Großbrand vernichtete 1821 wesentliche Teile der Kirche, so dass weitere Erneuerungen z. B. des Westportals und der Außenfassade notwendig wurden.
In den Jahren 1934 und 1964 erfolgte eine umfassende Instandsetzung der Kirche. Im Jahre 1991 wurde das Turmdach neu eingedeckt.
Der gotische Baustil der Kirche wird an mehreren Elementen deutlich: die Spitzbögen am Portal, in den Gewölben und an den Fenstern. Das gotische Kirchenschiff mit nur einem südlichen, kürzeren Seitenschiff von gleicher Höhe ist in Hessen häufiger anzutreffen. Dieser Typus findet sich in abgewandelter Form z. B. auch in der Marburger Universitätskirche und der Kasseler Brüderkirche. Vor allem prägen die drei dicken, runden ungegliederten Säulen den Raumeindruck.
Früher standen in der Kirche drei Altäre. Mit der Reformation verschwanden aber die Nebenaltäre.
Die Orgel kann getrost als ein Schmuckstück bezeichnet werden. Der Arp-Schnittger-Schüler Johann Adam Gundermann schuf sie 1710/11. Sie besitzt 24 klingende Register und wurde 1964 vom Orgelbaumeister Dieter Noeske aus Rotenburg/Fulda renoviert.
Die jetzigen Glocken wurden 1950 in den Turm gebracht und bilden ein harmonisches Geläut.
Weitere Informationen zum Innenraum und zur Außenansicht der Kirche sowie zur Frömmigkeit zur Zeit der Entstehung der Sontraer Stadtkirche erhalten Sie in der Festschrift zur 500-Jahr-Feier im Jahre 1993, die Sie im Gemeindebüro erwerben können.
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